Der Kubebenpfeffer war schon die Gewürzpflanze des Jahres und zwar 2016
Ein Exote unter den Gewürzen: Der Kubebenpfeffer war die Heilpflanze des Jahres 2016 – und wird häufig auch als Gewürzpflanze des Jahres 2016 bezeichnet. Wieder ein neues Superfood? Wir haben genauer hingeschaut, was diesen besonderen Pfeffer eigentlich ausmacht.
Ich habe nun einfach mal dazu recherchiert, was am Kubebenpfeffer so besonders ist, dass er zur Heilpflanze bzw. Gewürzpflanze des Jahres ernannt wurde. Schnell wird klar: Dieses Gewürz hat weit mehr zu bieten als nur einen ungewöhnlichen Namen.
Was macht den Kubebenpfeffer so besonders?
Pfeffer an sich ist bekanntlich gut für die Stimmung und liefert dazu noch wertvolle Inhaltsstoffe. Vor allem der Kubebenpfeffer mit seinem holzig-bitteren, an Pfefferminze erinnernden Geschmack soll mit besonders guten Eigenschaften gesegnet sein. Kein Wunder also, dass genau diese Sorte im Jahr 2016 als Gewürzpflanze des Jahres ausgezeichnet wurde.
Wissenswertes zum Kubebenpfeffer
- Da seine Früchte an Stielen sitzen, wird er auch Stielpfeffer genannt.
- Es ist eine eher unbekannte Sorte Pfeffer, die vom Naturheilverein NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres gewählt wurde.
- Auch Hildegard von Bingen kannte den Kubebenpfeffer bereits und sagte, er helfe zu einem fröhlichen Geist, einem scharfsinnigen Verstand und zu reinem Wissen.
- Er passt als Gewürz zu allen Gerichten, für die wir sonst auch Pfeffer verwenden, um sie zu würzen. Also ein schöner Begleiter zu Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch und Fisch. Alle vertragen eine Prise des exotischen Pfeffers, der in Indonesien wächst.
- Der Kubebenpfeffer enthält viele ätherische Öle.
- Seine Inhaltsstoffe helfen bei Appetitlosigkeit, fördern die Verdauung sowie die Fettverbrennung, wirken antibakteriell, regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung und sind schon lange ein Hausmittel bei Entzündungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen und sogar Harnwegserkrankungen.
- Außerdem soll er stimmungsaufhellend wirken. Das liegt wohl daran, dass seine Inhaltsstoffe die Ausschüttung von Endorphinen ankurbeln.
Herkunft und Anbau des Kubebenpfeffers
Der Kubebenpfeffer stammt ursprünglich aus Südostasien und wird vor allem in Indonesien angebaut. Die Kletterpflanze bevorzugt ein feucht-warmes Klima und wächst häufig an Bäumen empor, an denen sie sich mit ihren Ranken festhält. Geerntet werden die noch unreifen Beeren, die anschließend getrocknet werden – ähnlich wie bei anderen Pfeffersorten. Durch die lange Trocknung an der Luft entwickelt sich der charakteristische, leicht kampferartige Geschmack, der den Kubebenpfeffer so einzigartig macht.
In der traditionellen Naturheilkunde wird der Kubebenpfeffer schon seit Jahrhunderten geschätzt. Neben Hildegard von Bingen nutzten auch andere Heilkundige der Vergangenheit die kleinen Körner gerne als natürliches Hausmittel – ein Grund mehr, warum die Auszeichnung zur Gewürzpflanze des Jahres 2016 kein Zufall war.
Wissenswertes über Pfeffer allgemein
- Pfeffer sollte man nur frisch gemahlen verwenden. Wird nicht das ganze Korn verwendet, ist das Aroma frisch gemahlen am intensivsten.
- Pfefferkörner sind die Beeren einer Kletterpflanze.
- Wir kennen Pfeffer als Gewürz in grün, weiß, schwarz und rot.
Für schwarzen Pfeffer werden die unreifen Beeren mit dem Fruchtfleisch getrocknet. Da das Fleisch der Beere mitgetrocknet wird, ist er besonders scharf. Im Vergleich dazu bringt der Kubebenpfeffer eine mildere, dafür deutlich komplexere Aromatik mit – ein weiterer Grund, warum er als Gewürzpflanze des Jahres 2016 so viel Aufmerksamkeit erhielt.
Fazit
Der Kubebenpfeffer war schon die Gewürzpflanze des Jahres und zwar 2016 – und diese Auszeichnung war absolut verdient. Zwischen Heilkraut, Küchengewürz und traditionellem Hausmittel vereint er eine ganze Bandbreite an positiven Eigenschaften. Wer Lust auf ein exotisches Aroma und gleichzeitig auf ein Stück Naturheilkunde hat, sollte den Kubebenpfeffer unbedingt einmal ausprobieren.
