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Mentale Gesundheit

Entspannung pur - Waldbaden tut gut - einfach mal stehen bleiben

Wie dieser Artikel entstanden ist

Hinter unseren Inhalten steht eine echte Redaktion aus Menschen. Bei Recherche und Erstellung setzen wir unterstützend KI-Werkzeuge ein. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion gelesen und überarbeitet.

Entspannung pur - Waldbaden tut gut - einfach mal stehen bleiben

Meistens laufen wir zielbewusst von einem Punkt zum anderen – doch wie wäre es zur Entspannung mal mit einem achtsamen Waldspaziergang? Schon 15 Minuten im Wald reichen aus, um sich wohler zu fühlen, den Blutdruck zu senken und die Seele zu entspannen. Aber: meistens unterhält man sich, achtet auf den Hund, joggt mit Kopfhörern oder fährt mit dem Fahrrad durch den Wald. Das tut natürlich auch alles gut, doch wahres Waldbaden bedeutet etwas anderes.

Was ist Waldbaden eigentlich?

Der Begriff „Waldbaden" stammt ursprünglich aus Japan, wo er als „Shinrin Yoku" bezeichnet wird. Gemeint ist damit kein klassisches Baden im Wasser, sondern das bewusste Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes mit all seinen Sinnesreizen. Studien belegen, dass sich der Aufenthalt zwischen Bäumen positiv auf das Immunsystem, den Blutdruck und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Waldbaden tut gut – und zwar unabhängig von Alter und Fitnesslevel. Wer regelmäßig in den Wald geht und dort einfach mal stehen bleibt, profitiert langfristig von weniger Stress und mehr innerer Ruhe.

Meine persönliche Erfahrung mit dem Wald

Als Kind verbrachte ich viel Zeit bei meiner Oma und mit ihr war ich auch viel im Wald. Wir beobachteten Rehe, hörten den Kuckuck und ich lernte die Namen der Bäume kennen. Jedes Mal, wenn wir am Waldrand ankamen, höre ich noch heute von ihr die Erinnerung: „Ihr müsst jetzt tief aus- und einatmen!" Meine Oma wurde 93 Jahre alt und war bis auf normale körperliche Abnutzungserscheinungen bis zum Schluss sehr gesund. Gehe ich heute in den Wald, atme ich sofort tiefer durch und höre meine Oma – ganz automatisch.

So kannst du deine Sinne im Wald schärfen und dabei entspannen

Waldbaden lebt davon, dass man sich Zeit nimmt und einfach mal stehen bleibt, statt zielstrebig weiterzugehen. Mit ein paar einfachen Übungen kannst du deine Sinne bewusst schärfen:

Sehen

Gehe aufmerksam und schau dir an, was da wächst und kreucht und fleucht. Bleib auch mal stehen und beobachte beispielsweise einige Minuten eine Ameise bei ihrer Arbeit. Welche Pflanzen und Bäume kennst du überhaupt mit Namen? Versuche, drei neue Arten zu entdecken und dir ihre Namen zu merken.

Hören

Genieß die Ruhe und bleib auch hierfür ein paar Minuten ruhig stehen. Versinke mit dem Blick einige Minuten auf einer Pflanze und schließe die Augen. Was hörst du? Vogelgezwitscher, Blättergeraschel, Wasserplätschern? Nimm dir bewusst Zeit, die verschiedenen Geräuschebenen des Waldes zu unterscheiden – von den ganz leisen Tönen bis zu den lauteren Geräuschen des Windes in den Baumkronen.

Fühlen

Wie fühlt sich die Rinde der Bäume an, die Blätter niedriger Pflanzen oder das kühle Wasser eines Baches? Berühre bewusst unterschiedliche Materialien und Oberflächen und spüre den Unterschied zwischen rauer Rinde, weichem Moos und glatten Blättern.

Fazit: Waldbaden als kleine Auszeit im Alltag

Man muss keinen ganzen Tag einplanen, um vom Waldbaden zu profitieren. Schon ein kurzer Spaziergang mit bewusstem Innehalten reicht aus, um Stress abzubauen und neue Energie zu tanken. Probiere es beim nächsten Waldspaziergang einfach aus: Bleib stehen, atme tief durch und lass deine Sinne den Wald ganz neu entdecken.

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Riechen: Nehme die unterschiedlichen Gerüche bewusst wahr. Den Geruch der Tannen, den Duft von Moos und mach ein paar einfache Atemübungen wie beim Einatmen auf 5 zählen und beim Ausatmen auf 10.

Schmecken kann man natürlich auch bewusst und Beeren und Kräuter in den Mund stecken. Ich mach das allerdings nicht da ich nicht weiß welcher Hund gerade sein Beinchen über dem Heidelbeerstrauch gehoben hat zum Beispiel. ;-)

Diese Entspannungsform im Wald solltest Du unbedingt ausprobieren und die zur Entspannung die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes nutzen

Ein Ausflug in den Wald wirkt immer positiv auf Körper und Seele. Schärfe bei einem Bad im Wald deine Sinne, senke einen Blutdruck, normalisiere deinen Herzschlag,weite deine Lungen, atme durch und komm zur Ruhe während die Anzahl der Killerzellen in deinem Blut ansteigt.

Diese positive Wirkung wird übrigens durch die sogenannten Terpenoide bewirkt. Das sind pflanzliche Duftstoffe die das Immunsystem stärken.

Es gibt sogar schon einen Namen für diese Art Waldspaziergang:

Das Waldbaden als Entspannungsmaßnahme kommt aus dem japanischen und wird dort Shinrin Yoku genannt.

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