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Mentale Gesundheit

Einfach mal tief durchatmen - Atemtechniken gegen Stress

Wie dieser Artikel entstanden ist

Hinter unseren Inhalten steht eine echte Redaktion aus Menschen. Bei Recherche und Erstellung setzen wir unterstützend KI-Werkzeuge ein. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion gelesen und überarbeitet.

Einfach mal tief durchatmen - Atemtechniken gegen Stress

Tief einatmen… Lange ausatmen…

Jeder, der auch nur eine einzige Yoga-Klasse besucht hat, kennt diese Grundlage der Entspannung, die man immer und immer wieder üben muss. Die richtige Atmung ist unverzichtbar, wenn man inneren Frieden finden will. Das muss aber nicht nur für Yoga gelten. Im Alltag, wenn der Stress uns überwältigt, kann etwas so Simples wie die richtige Atmung schnell helfen – ganz ohne Hilfsmittel, jederzeit und überall einsetzbar.

Ein einfacher Selbsttest: Atemtechniken gegen Stress direkt ausprobieren

Wer mal ausprobieren will, wie effektiv die richtige Atmung sein kann, sollte Folgendes tun: Einfach kurz vom Bildschirm wegsehen, tief Luft holen für 5 Sekunden, dann 5 Sekunden langsam ausatmen. Dabei die Augen zulassen und erst danach wieder zum Artikel zurückkehren.

Was fällt auf? Der innere Zustand hat sich plötzlich verändert. Oder? Die Hektik ist gewichen, die Atmung ist ruhiger. Stimmt's? Ein kleiner Moment der Zentrierung hat nämlich eine enorme Wirkung. Genau das macht bewusstes Atmen so wertvoll: Es benötigt keine Vorbereitung, keine Ausrüstung und keinen zusätzlichen Zeitaufwand, um im stressigen Alltag eine kurze Verschnaufpause zu schaffen.

Wissenschaftlich belegter Stressbeseitiger

Nicht nur Yoga-Gurus können dir von der fantastischen Wirkung von Atemübungen berichten. Zahlreiche Studien zum Thema Atmung haben gezeigt, dass es eine klar erkennbare Wechselwirkung zwischen Stressbekämpfung und der richtigen Atmung gibt.

Laut einer Studie in Neurological Sciences im Jahr 2016 beispielsweise, in der psychologischer Stress, Atmung und Herzrhythmus unter anderem getestet wurden, konnte ein dramatischer Unterschied zwischen zwei Gruppen festgestellt werden. Die eine Gruppe machte Atemübungen, während die andere die Zeit ohne solche Aktivitäten verbrachte.

Diese Studie ist bei weitem nicht die einzige ihrer Art. Tiefes Atmen hilft gegen Stress, so viel ist klar. Der Grund dafür liegt im Nervensystem: Langsames, tiefes Atmen aktiviert den Parasympathikus, also den Teil unseres Nervensystems, der für Ruhe und Erholung zuständig ist. Dadurch sinken Herzfrequenz und Blutdruck, während Stresshormone wie Cortisol nachweislich abgebaut werden.

Warum flaches Atmen den Stress sogar verstärkt

Viele Menschen atmen im Alltag unbewusst flach und schnell in die Brust statt tief in den Bauch. Diese sogenannte Brustatmung signalisiert dem Körper unterschwellig Gefahr und hält das Stresslevel dauerhaft hoch. Wer stattdessen bewusst in den Bauch atmet, sendet dem Nervensystem das Signal: Alles ist sicher, Entspannung ist möglich.

Gute Ideen für Atemübungen

Während man den Tipps eines Online-Artikels folgt, sei es vor dem Computer, Smartphone oder einem ähnlichen Gerät, kann man schon mal den Anfang machen. Doch für Abstand vom Stress am Computer gibt es natürlich bessere Wege, um Atemübungen zu machen.

Achte zuerst mal auf deinen Atem. Beobachte dich beim Aus- und Einatmen. Wer darauf achtet, merkt schnell, dass er wie die meisten hastig und kurz in die Brust atmet.

Die 4-7-8-Methode

Eine der bekanntesten Atemtechniken gegen Stress ist die 4-7-8-Methode: Vier Sekunden lang durch die Nase einatmen, den Atem sieben Sekunden anhalten und anschließend acht Sekunden lang langsam durch den Mund ausatmen. Diese Übung eignet sich besonders gut, um vor dem Einschlafen zur Ruhe zu kommen oder in akuten Stresssituationen den Puls zu senken.

Box Breathing (quadratisches Atmen)

Bei dieser Technik atmet man vier Sekunden ein, hält den Atem vier Sekunden an, atmet vier Sekunden aus und pausiert erneut vier Sekunden, bevor der Zyklus von vorne beginnt. Diese gleichmäßige „Box“ hilft dabei, den Geist zu fokussieren und wird unter anderem auch von Einsatzkräften und Sportlern zur schnellen Stressregulation genutzt.

Wechselatmung aus dem Yoga

Bei der sogenannten Wechselatmung (Nadi Shodhana) wird abwechselnd durch ein Nasenloch ein- und durch das andere ausgeatmet, während das jeweils andere Nasenloch mit dem Finger zugehalten wird. Diese traditionelle Yoga-Übung soll beide Gehirnhälften ausgleichen und wird gerne genutzt, um vor wichtigen Terminen oder Prüfungen einen klaren Kopf zu bekommen.

Egal für welche Methode man sich entscheidet: Schon wenige Minuten bewusstes Atmen pro Tag können langfristig helfen, das allgemeine Stresslevel zu senken und die eigene Belastbarkeit im Alltag deutlich zu verbessern.

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Wir fallen ganz automatisch in diesen Modus, wenn wir uns in stressigen Situationen befinden oder Angstgefühle haben.

Wer sich mit Atemübungen zentrieren oder mir dem Atem meditieren will, sollte also versuchen, das genaue Gegenteil zu tun.

Hier ein Paar einfache Tipps für tiefe Bauchatmung:

1. Such dir einen Platz, an dem du Ruhe hast. Übrigens: sich aktiv von der Arbeitswelt zu trennen, kann von sich aus schon dabei helfen, Stress zu reduzieren.

2. Leg dich hin und mach es dir bequem, am besten mit einem Kissen hinter dem Kopf und deinen Knien. Alternativ kannst du dich auch entspannt in einen Stuhl setzen, wenn du zum Liegen nicht den Platz findest.

3. Atme durch die Nase tief ein. Achte dabei darauf, dass dein Bauch sich mit Luft füllt und hebt, nicht deine Brust.

4. Dann atme aus, auch hier durch die Nase. Da die Nase nicht so viel Luft auf einmal durchlässt, wie unser Mund, atmen wir durch die Nase automatisch etwas langsamer.

5. Versuche, deine Hand auf deinen Bauch zu legen, wenn du einatmest. Fühle, wie er sich hebt und senkt.

6. Atme noch drei oder viermal tief ein. Fühle dabei, wie dein Bauch sich füllt, bis du nicht mehr Luft hineinbekommst, dann atme aus.

Du kannst während deiner Atemübung auch versuchen, dich in Gedanken an einen friedlichen Ort zu versetzen, wie tief in einen Wald oder an einen hellen Sandstrand. Versuche, die Sinnesempfindungen dieses Ortes in deinem Kopf so real wie möglich zu machen, während die Luft durch dich strömt.

Nach diesen Atemübungen ist hoffentlich ein Gewicht von deinen Schultern abgefallen. So kannst du deinen Tag entspannt fortsetzen.

Wenn du Lust hast melde dich bei mir zu einer Stunde Waldbaden an u.Kontakt.

Sandra